Viele Grower schmeißen das Blattmaterial, das bei der Ernte anfällt, entweder direkt weg
oder schicken es vorher ein bis zwei Mal durch den Pollinator. Aber selbst mehrfach
durchgesiebter Ernte verschnitt birgt noch einen THC Schatz, der durch die Verwendung in der
Küche gehoben werden kann.
Selbst aus unverharzten Laubblättern kann man noch eine Menge THC extrahieren — die Masse
macht's. Bei der Verarbeitung von psychoaktivem Hanf zu Speisen oder Getränken ist zu
beachten, dass die Cannabinoide gelöst und psychoaktiv verfügbar gemacht werden müssen.
Cannabinoide lassen sich mit Fett oder Alkohol lösen, deswegen wird im Küchenbereich stets
mit einem dieser beiden Faktoren gearbeitet. Cannabishaltige Speisen oder Getränke
zuzubereiten und zu sich nehmen, ist in jeder Hinsicht an Effizienz nicht zu überbieten —
zum einen kann man das gesamte Pflanzenmaterial zur THC-Extraktion benutzen, zum anderen
wird beim Konsum sämtliches THC vom Körper aufgenommen, es geht nichts verloren wie beim
Rauchen über die Luft. Zudem ist das Essen oder Trinken von Cannabisprodukten sehr
vorteilhaft für medizinische Anwender und Nichtraucher. Gerade Medizinalhanf-Patienten
sollten beim Cannabiskonsum die Aufnahme schädlicher Substanzen, wie z. B. der zahlreichen
Giftstoffe, die beim Rauchen entstehen, vermeiden. Mit Cannabisbutter oder Cannabiskeksen
beispielsweise können sie über eine Medizin verfügen, die gut dosierbar und schnell
konsumierbar ist. Ein weiterer Vorteil von cannabishaltigen Speisen oder Getränken ist, dass
man sie unauffällig lagern kann, sie sind äußerlich diskret.
Das Lösen von Cannabinoiden in Alkohol gehört zu den leichtesten Übungen in der
Cannabisküche. Für diese „Schnapsidee" sind hochprozentige Alkoholika wie Schnaps, Wodka
oder Gin gut geeignet. Man gibt soviel Blattmaterial in eine Schüssel, wie man mit einer
Flasche Wodka (3/4 Liter) gerade noch gut bedecken kann. Dann spannt man über die Schüssel
Frischhaltefolie und lässt den Sud drei Tage lang ziehen. Danach wird das allermeiste THC
gelöst sein und man entfernt die Folie wieder. Gut umgerührt lässt man die Schüssel
anschließend ca. einen Tag lang offen stehen, so dass der Alkohol verdunsten kann. Etwa die
Hälfte der Flüssigkeit wird noch übrig bleiben. Dann wird wieder umgerührt, bevor der
Schüsselinhalt durch ein Sieb gegossen und der Sud unten aufgefangen wird. Die Blattmasse
gut mit einem Löffel ausdrücken, um möglichst viel Sud herauszulösen. Nun gießt man einen
Teil der aufgefangenen Flüssigkeit wieder über die Blätter im Sieb und drückt diese nochmals
aus. Wenn man diese Prozedur einige Male wiederholt, holt man auch noch das letzte Quäntchen
THC-haltigen Sud aus dem Material. Das Endergebnis wird ein tiefdunkelgrüner, stark THC-
haltiger Sud sein, der durch Erhitzen weiter reduziert bzw. konzentriert werden kann. Ein
solcher Sud ist mit Vorsicht in kleinen Dosen zu genießen, bereits ein Teelöffel voll wird
eine deutlich spürbare Wirkung zeitigen. Der Geschmack wird stark, sogar penetrant grasig
sein — selbst für hartgesottene Hanfliebhaber manchmal des Guten zu viel. Abhilfe können
hier z. B. Salmiak- oder Anis-Bonbons schaffen, die in dem Sud aufgelöst werden, was eine
Weile dauert, es sollte zwischendurch öfter gut durchgerührt werden. Darüber hinaus ist eine
Kombination des Suds mit Cola geschmacklich denkbar, in der Hausbar als „Dr. Reefer's
Canna-Cola" eiskalt serviert...
bestes Alkohol Hasch bei Samenwahl
Hasch hanfsamen kaufen
Hasch hanfsamen bestellen
Hasch Samenwahl Blog